Holger Zacharias

„Die jetzige Landesregierung ist mit ihrer Politik zu weit von den Menschen und ihren Lebensumständen entfernt. Als praktisch denkender Handwerker will ich in den Landtag, um Landespolitik wieder vom Kopf auf die Füße zu stellen.“

Über mich

WARUM GRÜNER:

Vor ungefähr zwei Jahren las ich, dass die GRÜNEN in Ruppichteroth gegen einen Antrag gestimmt haben, Ruppichteroth zur Klimanotstandsgemeineinde zu machen. Um mir das erklären zu lassen, bin ich zu einem Treffen der GRÜNEN gegangen und seitdem geblieben.

WARUM LANDTAGSKANDIDATUR:

Als ehemaliger OV-Sprecher und vor allem als Fraktionsvorsitzender habe ich immer wieder festgestellt, dass Kommunalpolitik schnell an ihre Grenzen stößt. Zum anderen habe ich mich über das Ergebnis der Bundestagswahl geärgert. Es ist zwar deutlich besser als beim letzten Mal, aber es bedeutet dennoch in der Konsequenz, dass dringend notwendige Entscheidungen für den Klimaschutz in schmerzhaften Kompromissen aufgeweicht werden. Ich möchte daran mitarbeiten, dass das auf Landesebene nicht wieder passiert.

Wir, die GRÜNEN, sind die einzige Partei, die für die vor uns liegenden Aufgaben ein klares Programm mit durchgerechneten Konzepten hat. Es ist wie ein Öko-System im besten Wortsinn: Alles hängt mit allem zusammen, alles greift ineinander. Der Erhalt unserer Lebensgrundlagen ist die Basis allen Wohlstands.

NICHT REDEN, SONDERN BEGEISTERN – NICHT ABWARTEN, SONDERN MACHEN.

Gemeinsam mit den GRÜNEN-Ortsverbänden meines Wahlkreises möchte ich den Menschen die Sorge vor Veränderung nehmen, denn die gibt es. Deshalb wollen wir nicht nur reden, sondern wir wollen begeistern. Und begeistern können wir nur, wenn wir überzeugen. Wir wollen den Menschen Mut machen. Abwarten löst keine Probleme. Wir stehen vor großen Herausforderungen, die wir nur dann bestehen, wenn alle mitmachen. Ich möchte den Menschen Lust auf Veränderung machen.

VOM ICH ZUM WIR.

In meinem Wahlkreis stehen wir zum Teil vor anderen Aufgaben als in den Stadtregionen. Im Entwurf unseres Wahlprogramms steht, dass wir keine typische Städterpartei sind. Damit das keine hohle Phrase bleibt, dafür will ich mich einsetzen.

Wir können nämlich mehr, als Speckgürtel für Bonn und Köln zu sein. Ich möchte, dass die Kommunen meines Wahlkreises wieder die Freiheit bekommen, echte kommunale Selbstverwaltung umsetzen zu können. Die Leute hier vor Ort wissen immer noch am besten, was gerade notwendig ist. Dafür möchte ich im Landtag mit daran arbeiten, dass dafür die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen werden.

Ich möchte, dass die Menschen in meinem Wahlkreis nicht wegziehen müssen, um studieren oder arbeiten zu können. Ich möchte eine echte Verkehrswende auf dem Land, ein einfaches bezahlbares Tarifsystem, Raum für neue Mobilitätskonzepte. Denn es ist eben nicht cool, jeden Morgen und Abend im Stau vor der Allner Brücke Lebenszeit zu vergeuden und die Umwelt zu verpesten.

Ich möchte eine echte Energiewende auf dem Land. Erneuerbare Energien müssen auch finanziell mehr Sinn ergeben als fossile Energieträger. Nur so werden die Bürger*innen gerne Teil der Energiewende.

Ich möchte, dass sich die Lebensbedingungen in meinem Wahlkreis verbessern, ohne dass das, was uns ausmacht, aufs Spiel gesetzt wird. Unsere Natur bildet das ökologische Rückgrat für den Industriestandort NRW. Die Verhinderung von Flächenfraß, der Erhalt der Natur und die Renaturierung müssen honoriert werden.

Ich möchte, dass Landwirtschaft wieder Spaß macht und dass auch kleine Höfe wieder davon leben können. Es ist traurig, dass Landwirt*innen alle ökologischen Grundsätze über Bord werfen müssen, damit sie wirtschaftlich arbeiten können.

Und ich möchte vor allem und nicht zuletzt, dass wir in NRW endlich eine tolerante, offene und zugewandte Politik machen. Dass Barrierefreiheit das normalste der Welt ist, dass Menschen ihre Lebensentwürfe ohne Repressalien und ohne Nachteile leben können. Und dass Menschen, die unseren Schutz brauchen (und im Übrigen auch einen Anspruch darauf haben!), diesen auch bekommen.

POSITIONEN